logo

Suche:

 

Prince Edward Island, der Garten des Golfs

 

Mitten im Sankt-Lorenz-Golf liegt mit Prince Edward Island Kanadas kleinste Provinz. Sie liegt zwischen New Brunswick, Nova Scotia und der Kap-Breton Insel in Ostkanada und zählt zu dessen Atlantikprovinzen. Wie überall in Kanada ist hier noch viel Platz für saubere Natur und Ruhe. Prince Edward Island wird gerne kurz PEI oder auch "The Island" genannt und ist nicht nur für Golfer eine Reise wert, sondern hat auch für andere Erholungssuchende und Romatiker einiges im Aufgebot. Daher ist die Insel mit ihrer malerischen Landschaft vor allem bei Kanadiern und US-Amerikanern ein beliebtes Reiseziel.

PEI Blumenfeld
PEI, der Garten des Golfs (c) Tourism PEI/
Barrett & MacKay
 

Landschaftlich reizvoll bietet PEI weiße und lange Sandstrände und schöne Küstenabschnitte. Die halbmondförmige Insel bietet gut augeschilderte Rundfahrten entlang der reizvollen Küste und kulinarische Spezialitäten frisch aus dem Meer. Prince Edward Island ist insbesondere bekannt für seinen exzellenten Hummer und seine Austern.

 

Charlottetown, die beschauliche Hauptstadt

Die Hauptstadt Charlottetown liegt an der Südküste und ist mit knapp 33.000 Einwohnern eher beschaulich. Die Stadt verfügt über einen natürlichen Hafen. An der Uferprommenade kann man in der Founder´s Hall die Geschichte Kanadas multimedial erleben. Auch der Name der Stadt ist Geschichte. Benannt wurde sie nämlich nach Sophie Charlotte zu Mecklenburg-Strelitz, einer deutschen Prinzessin, die später britische Königin wurde. Hier stehen noch einige viktorianische Häuser und zwei Kathedralen.

Als administratives Zentrum hat ist es Sitz einiger Bundes- und Provinzbehörden, sie ist außerdem Universitätsstadt. Besonders bekannt ist das Province House, wo 1864 die Charlottetown Conference stattfand. Sehenswert sind auch das Government House und das Confederation Centre of Arts. In Letzterem findet im Sommer immer das Charlottetown Festival statt, ein Event u.a. der kanadischen Theater-, Musical- und Comedyszene. Im Charlottetown Civic Centre befindet sich die Eishockeyarena der P.E.I Rockets und ein Geschäftszentrum. 

Ein Abstecher in das hübsche Fischerdorf Victory-by-the-Sea ist empfehlenswert. Fangfrischer Hummer kann hier vor Ort gekocht direkt verzehrt werden. Der Ort hat außerdem viele kleine Lädchen und Café´s zu bieten. Hier kann man viel sehen und sich dabei so richtig erholen.

 

Anne of Green Gable

Dieser Name ist das wichtigste Exportprodukt von Prince Edward Island. Wenige Kilometer nördlich von Charlottetown beginnt an der Nordküste (Anne´s Land) der Prince Edward Island National Park, mit kilometerlangen, weißen Sandstränden und Dünen. Und hier steht auch ein Haus und ein Museum, dass an Anne of Green Gable errinnert. Lucy Maud Montgomery veröffentlichte 1908 dieses Buch und seither fasziniert die Story der rothaarigen Waisen Anne eine große Fangemeinde weltweit.

Anne of Green Gables
Anne auf Green Gables, Leben wie Ende des 19. Jahrhunderts
(c) Tourism PEI/ John Sylvester
 

In dem Museum kann man eine kleine Zeitreise machen und sich in das PEI der damaligen Zeit hineinversetzen. Die Landschaft, die Häuser und auch Anne aus dem Buch werden hier lebendig. In dieser Region bieten sich auch Fahrten entlang der Küste an, hier erhält man fantastische Ausblicke zwischen Küste und Meer.  

 

Strände, Leuchttürme, Golf und vor allen Dingen Farmland 

Die Prince Edward Island immer noch sehr ländlich geprägt und so fällt grünes Farmland ins Auge. Neben weiten Maisfelder und Erdbeerfeldern sind Kartoffeln sehr verbreitet. Ein Drittel der Kartoffeln Kanadas werden auf dieser kleinen Insel geerntet. In O´Leary befindet sich sogar ein Potato Museum. Ländliche Idylle und die typischen Farmhäuser vermitteln eine heile Welt. Hier wird auch das berühmte Irish Moss noch mit Pferdewagen gesammelt. Bekannt für herrliche Sonnenuntergänge und Meeresaussicht findet man an der Westküste rite Sandsteinfelsen und Leuchttürme.

Leuchtturm PEI
Strände und Leuchttürme, das ist PEI (c) Tourism PEI/ Paul Baglole
 

Zweitgrößte Stadt ist Summerside, hier war einst das Weltzentrum der Silberfuchsindustrie, woran heute noch ein Museum errinnert. Die Stadt hat eine schöne Uferprommenade, wo im Sommer auch musikalisch viel geboten wird. Außerdem kann man hier viel über den Schiffbau erfahren. Etwas weiter richtung Westen erreichen Sie Miscouche, hier befindet sich ein Museum über die Akadier, also die Nachkommen der französischen Siedler. Auch in Mont Carmel lässt sich die Geschichte der Akadier im Pioneer Acadian Village erleben.

Ländliche Idylle auf PEI
Lupinen vor sattem grün (c) Tourism PEI/
John Sylvester
 

Im Südosten der Insel dagegen findet man viele Fischerhäfen und die größte Robbenkolonie der Insel. Natur und schöne Strände findet man auch im Panmure Island Provincial Park. Weite Dünen findet man dagegen auch im Osten von PEI. Einen der schönsten Strände findet man in Basin Head. Außerdem ein Museum, dass die Geschichte der Fischindustrie erläutert. Immerhin eine der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine der Insel. Strandwanderungen und Spaziergänge sind hier quasi Pflicht.

Kayakfahren vor PEI
Ein Reiseziel auch für sportliche Aktivitäten (c) Tourism PEI/
John Sylvester
 

"The Island" bietet einige exzellente Golfplätze. Wie konnte man es auch anders erwarten, die Landschaft ist mit ihren sanften, grünen Hügeln und weißem Sand geradezu prädestiniert für diese Sportart.

Somit hat Prince Edward Island, obwohl Kanadas kleinste Provinz, doch sehr viel zu bieten. Man nennt sie nicht umsonst, den Garten des Golfs. Malerische Landschaft, Natur und weiße Strände, sowie Kultur, Geschichte und kulinarische Genüsse erwarten Sie!

Mehr zu Kanada mit Videos und einmal aus anderen Perspektiven bei www.cleverwomen.de . Ideal für die Planung der Reise nach Kanada und PEI ist auch www.meinkanada-reiseplaner.de